A QUOTE

Das letzte Wort über die Wunder des Hundes ist noch nicht geschrieben.

A TEXT POST

freunde. lebensphilosophie. und so.

angelehnt an eine konversation heute, grübele ich über die frage nach, ob das leben denn eigentlich so lebenswert ist? was bringt uns dazu, uns unglücklich zu fühlen? plötzlich kommen uns dinge in den sinn, von denen wir meinen, das wir sie missen. wir spüren irgendwie, dass sie uns wohl fehlen zum glücklichsein. warum ist das so? 

sind es freunde, von denen wir denken, dass sie plötzlich nicht mehr da zu sein scheinen? zumindest kommt es mir so vor. freunde machen schon einen riesenteil des lebens aus. gerade in momenten, wo ich mich einsam fühle oder mir es nicht gut geht, denke ich an meine freunde, die ich doch um unterstützung bitten kann und denen ich von meinem kummer berichten kann. irgendwie frage ich mich, ob ich eine zeit zu wenig für sie getan habe. andere lebensabschnitte machen es auch nicht einfacher. viele haben schon kinder und können nicht mehr feiern, weil sie fit sein müssen für die kids, sie wollen sich ausruhen. wir sind wohl dadurch auseinander gerückt. es fühlt sich irgendwie nicht gut an. aber man kann sich doch keine neuen freunde suchen? freundschaften bauen sich doch auf, man schaltet nicht einfach eine anzeige und schwups, sitzen sie bei einem auf der couch und man versteht sich blendend. es gehört doch einfach dazu, dass man loslässt. freundschaften bedeuten ja auch, durch den jeweiligen lebensabschnitt gemeinsam zu gehen.
leider fällt das flach, wenn man den besten freund verloren hat. was macht man dann? es gibt noch andere menschen, die man gern hat. aber die riesenlücke des besten freundes kann man nicht mehr füllen, die bleibt für immer leer. man blickt in das große, schwarze loch und fühlt sich leer. wer fängt einen auf, wenn man fällt? fühlt man sich nochmals je einem freund so nahe? und so geborgen? 

wenn es das einigste wäre, was die lebensphilosophie oder philosophie des lebens beinhaltet… jeder hat da ja so seine eigene. wie er mit problemen umgeht, sachen erledigt, pflichten und vorhaben strukturiert. uns quälen doch alle die täglichen to do´s, die möchte-gerns-des-alltags! ich will schon immer mal wieder den keller ausräumen, fallschirm springen, spanisch lernen und Gitarre spielen lernen. und das tägliche drumherum verhindert es oder was? warum eigentlich? was steht dem entgegen? angst, motivation/antrieb, bequemlichkeit oder gar mut? schwieriges unterfangen! manchmal wünschte ich mir einen schweinehund herbei, nicht dem ich in den arsch trete, sondern der mir in den arsch tritt! diese illusion von einem glücklichen, erfüllten leben spukt wohl allen im kopf herum. sollten wir uns nicht mehr zeit für familie, freunde, und sachen, die wir lieben, nehmen? 

schwieriges unterfangen mit der lebensphilosophie….

A PHOTO

e-d-l:

mint and zucchini pasta - by donna hay.

click here for the recipe: http://www.styleathome.com/food-and-entertaining/recipes/recipe-mint-and-zucchini-pasta/a/22921

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